Das Jahrbuch für marxistische Gesellschaftstheorie ist erschienen!

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#1: Staatskritik, Marxistisches Denken

Das neu gegründete Jahrbuch für marxistische Gesellschaftstheorie versteht sich als Reaktion auf und als Alternative zur akademistischen Entwicklung im Wissenschaftsbetrieb. Es positioniert sich aber auch in Abhebung von marxologischen Publikationsprojekten: Das Marxsche Denken soll nicht philologisch rekonstruiert werden, sondern den Hintergrund einer Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen bilden. Dieses Denken zum Fundament zu erklären bedeutet, es zum Ausgangspunkt einer Reflexion auf die gesellschaftliche Wirklichkeit sowie der Analyse und Kritik theoretischer Positionen zu nehmen.
Schwerpunkte der ersten Ausgabe sind »Staatskritik« und »Marxistisches Denken«. Neben dem Schwerpunkt gehen die Beiträge Nietzsche und dem Linksnietzscheanismus nach, kritisieren neoliberale Arbeitsutopien, untersuchen den Zusammenhang von Monopol, Medien und Ideologie oder spüren der »Drachensaat des Hegelianismus« nach. Der kommentierte Nachdruck eines Textes von Heinz Steinert zu Michel Foucault und zahlreiche Buchrezensionen runden den Band ab.

Die Redaktion (René Bohnstingl, Andreas Kranebitter, Linda Lilith Obermayr, Karl Reitter)

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Hier der Link zu meinem Referat am 17. September 2020 in Linz Thema: Die linke Kritik am Grundeinkommen – eine Erwiderung

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Unter „Bücher“ findet ihr meine von mir geschriebenen oder herausgegebenen Bände, versehen mit kurzen Kommentaren. „Referate“ und „Kontakt“ sind selbsterklärend. Unter „Texte“ findet ihr meine Buch- und Zeitschriftenbeiträge, teilweise mit Links oder als PDF zum herunterladen.  Zu „Wikipedia“ erachte ich einen kurzen Kommentar für nötig. Unter „Kommentare“ könnt ihr Bemerkungen, Anregung und Kritik verfassen. NEU: Auf „Buchbesprechung“ findet ihr viele meiner Besprechungen und Essays.

Euer Karl Reitter

Und nun noch zwei meiner Lieblingszitate von Karl Marx: „Jede Revolution löst die alte Gesellschaft auf; insofern ist sie sozial. Jede Revolution stürzt die alte Gewalt; insofern ist sie politisch.“ MEW 1/409

„Es genügt nicht, daß der Gedanke [der Revolution K.R.] zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muß sich selbst zum Gedanken drängen.“  MEW 1/386